đź§­ Mentees sind keine To-Dos

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„Ach du Schreck – das wird fĂĽr mich ja richtig anstrengend“, sagte ein Mentor direkt nach dem Onboarding-Workshop. Ein Satz, der hängen bleibt. Und der ziemlich genau trifft, worum es im CrossMentoring OWL geht: Nicht um Methoden, sondern um Haltung. Mit unserem Onboarding bereiten wir die MentorInnen des 19. Jahrgangs auf diese Rolle vor –…

„Ach du Schreck – das wird für mich ja richtig anstrengend“, sagte ein Mentor direkt nach dem Onboarding-Workshop. Ein Satz, der hängen bleibt. Und der ziemlich genau trifft, worum es im CrossMentoring OWL geht: Nicht um Methoden, sondern um Haltung. Mit unserem Onboarding bereiten wir die MentorInnen des 19. Jahrgangs auf diese Rolle vor – bevor sie die Arbeit aufnehmen. Somit beginnt Mentoring beim Loslassen von Kontrolle, beim Aushalten von Unklarheit, beim Zutrauen statt Eingreifen.

💥 Mentees sind kein Projekt
Viele unserer MentorInnen sind es gewohnt, Dinge „rund“ zu machen: Projekte, Ziele, Ergebnisse. Mentoring funktioniert anders. Es ist ergebnisoffen. Und: Mentees sind keine Projekte. Sie wissen oft sehr genau, was sie wollen. Sie brauchen niemanden zusätzlich, der ihnen sagt, was zu tun ist. Sie brauchen ein Gegenüber auf Augenhöhe. Jemanden, der zuhört, Fragen stellt, da ist.

🚧 Haltung statt Lösung
MentorInnen in unserem Programm bereiten sich genau darauf vor. Sie ändern ihre Haltung – vom Macher zum Begleiter. Vom Wissenden zum Fragenden. Sie lernen, dass es um den Weg der Mentees geht – auch wenn der anders, langsamer oderungewöhnlicher ist. Das kann herausfordernd sein. Denn genau hier entstehen Reflexion und Wachstum – auf beiden Seiten.

💬 Stimmen aus der Praxis – Partnerunternehmen WAGO gibt Einblick
👩‍🏫 Astrid Burschel, Vice President Corporate Sustainability und Mentorin bei CrossMentoring OWL: „Mentees wissen oft sehr genau, was sie wollen – ihnen die richtigen Fragen zu stellen, bringt Klarheit.“ Gleich zu Beginn fragt sie „Wo stehst du? Wo willst du hin – in fünf und zehn Jahren?“ CrossMentoring schafft einen Raum, den ein internes Mentoring nicht bieten kann: neutral, reflektierend und ohne eigene Agenda.

🙋‍♀️ Nadine Schiller, Manager of Organzational Sustainability und ehemalige Mentee: „Der Austausch hat mir geholfen, meine eigene Bubble zu verlassen und meine Sichtweisen zu überdenken.“ Für sie war entscheidend: lockerer Austausch, gemeinsame Definition der Zusammenarbeit – und das Wissen, dass ihre Mentorin Ayca Icingir Erfahrung mitbringt und Orientierung gibt, ohne zu lenken.

🔄 Was bleibt?
Mentoring ist nicht führen. Mentoring ist nicht lenken. Mentoring ist aushalten, fragen, zuhören. Und genau deshalb wirkt es.